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BGJ-Praxistag beim Zuchtviehmarkt am 07.02.2007 in Schwandorf |
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Am 07.02.2007 fand unser Praxistag auf
dem Gelände des Zuchtverbandes Oberpfalz in Schwandorf statt. Dort
führte der Rinderzuchtverband Oberpfalz im Tierzuchtzentrum eine
Absatzveranstaltung durch. Aufgetrieben wurden
weibliche und männliche Zuchtkälber, einige Jungrinder und Kalbinnen
sowie Jungkühe und Bullen. Insgesamt kamen ca. 130 Tiere zur
Versteigerung. Der Fachberater des Tierzuchtamtes Martin
Zitzmann empfing uns auf dem Parkplatz und führte uns durch das
Gelände. Er betonte dabei, dass ein Landwirt mit dem Kauf von Tieren
auf dem Zuchtviehmarkt die größte Gewähr hat, gesunde Tiere zu
erhalten. |
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| Nach dem Eintreffen der
Kalbinnen und Jungkühe werden sie gewogen und von einem Tierarzt auf Krankheiten untersucht. Eine
Bewertungskommission teilt sie in die Wertklassen I, IIa, II oder III ein.
Anschließend wird ein Schalmtest durchgeführt und die Landwirte können
ihre Tiere waschen und putzen. Die Zuchtkälber werden in Boxen zu je 10 Stück gebracht. Die Käufer können sich die Kälber schon vor der Auktion betrachten und sich ihre Favoriten aussuchen.
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Bei der Versteigerung werden die Kälber nach dem Alter gereiht einzeln in den Ring gelassen. Mit den jungen Tieren wird begonnen. Beim Steigern achten die Bauern auf die Abstammung und die Gewichtsentwicklung. Der durchschnittliche Verkaufspreis der weiblichen Zuchtkälber lag bei diesem Markt bei 387 €. |
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Die Jungbullen werden vor der Versteigerung
gekört und in Wertungsklassen eingeteilt. 6 Bullen wurden in
Wertungsklasse I eingeteilt. 4 Bullen fielen in die Wertungsklasse II. Insgesamt wurden 5 Bullen versteigert, für die restlichen gab es kein Gebot. Den Spitzenpreis erzielte ein Huckel-Sohn von Martin Pilz mit 6500 €. Er stammt aus dem innovativen Zuchtprogramm und hat die prämierte Schaukuh Grandio als Mutter. |
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Die
Jungkühe erzielten einen beachtlichen Durchschnittpreis von 1440 €. Die
Preise reichten von 1700 € bis ca. 1200 €. Die besseren Tiere konnten
ein Tagesgemelk von 28 bis über 32 kg Milch vorweisen. Dabei konnte
festgestellt werden, dass die billigeren Tiere entweder nicht enthornt
waren, der Schalmtest positiv war oder das Fundament nicht fehlerfrei war. |
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