Netzflecken oder Rynchosporium – fachliche
Fragen vor Ort angesprochen
Die Schüler des diesjährigen
Berufsgrundschuljahres Agrarwirtschaft vertieften
die Kenntnisse des theoretischen
Unterrichts unter Leitung von Oberstudienrat Hans
Gebhard bei einer Praxisfahrt.
Erstes Ziel der Fahrt war die Biogas-Gemeinschaftsanlage
in Wernersreuth, die von Werner Männer vorgestellt
wurde.
Anschließend sollte der praktische Unterricht
auf den elterlichen Betrieben von Josef Peter aus
Querenbach, Marco Eckert in Laub und Sebastian Hecht
in Griesbach
fortgesetzt werden.
Die
angehenden Jung-Landwirte stellten dabei zunächst
anhand eines Betriebsspiegels den Klassenkameraden
ihren elterlichen Betrieb vor.
Beim Betrieb der Familie
Peter stand die Bestandesführung
im Getreidebau und im Kartoffelanbau im Vordergrund.
Das Abschätzen der Entwicklungsstadien der verschiedenen
Getreidearten gehört ebenso wie das Erkennen
der vorkommenden Unkräuter und Krankheiten zum
Rüstzeug jedes Landwirtes.
Damit die Schüler die theoretischen Kenntnisse
der Bodenkunde und den Aufbau der heimischen Böden
vertiefen konnten, hatte Josef Peter ein Bodenprofil
ausgegraben.


Die
Unterscheidung der zwanzig wichtigsten Gräser,
Kräuter und Leguminosen des Grünlands stand
auf der Tagesordnung auf den Betrieben Eckert und
Hecht.
Neben all dem fachlichen Austausch wurde auch die
Klassengemeinschaft bei einer kleinen Brotzeit oder
der selbstgemachten Dinkel-Pizza auf dem Biolandhof
der Familie Hecht. gepflegt.
Aufgrund der guten Resonanz sind für das kommende
Schuljahr wieder ähnliche Lehr- und Praxis-Fahrten
geplant.